70 Regierungssoldaten bei Raketenangriff getötet

Mindestens 70 Regierungssoldaten sind nach Angaben aus Militärkreisen im Jemen bei einem Raketenangriff getötet worden.

Die Rakete wurde offenbar mit einer Drohne abgeschossen und schlug in einem Ausbildungslager in der Provinz Marib im Westen des Bürgerkriegslandes ein.

Zu der Attacke bekannte sich bislang niemand. In Medienberichten wurden die aufständischen Huthi dafür verantwortlich gemacht. 

Die vom Iran unterstützten Rebellen kontrollieren seit 2014 große Teile des Nordjemens und die Hauptstadt Sanaa. Saudi-Arabien unterstützt zusammen mit Verbündeten die Regierung in ihrem Kampf gegen die Huthi.

Nach Angaben von Hilfsorganisationen wurden in dem Krisenland bereits zehntausende Menschen getötet, unter ihnen viele Zivilisten. Die UNO spricht von der schlimmsten humanitären Krise weltweit. Quelle: Apa/Dpa

19. Januar 2020

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