Österreich: Asylunterkunft diente als Umschlagplatz für Drogen

Dass man bei der Asylunterkunft in Vöcklabruck ohne irgendeine Anmeldung Cannabis kaufen kann, das sei im ganzen Bezirk bekannt – das gestanden jugendliche Abnehmer beim Verhör mit der Polizei. Daher lief das Drogengeschäft der drei Somalier so gut, dass sie insgesamt 15.000 Euro erwirtschaften konnten.

Bislang sind den Beamten 46 Kunden- großteils Schüler, darunter auch Minderjährige – bekannt, die von den drei Somaliern im Alter von 21, 24 und 28 Jahrennicht weniger als 1,5 Kilogramm Cannabis bezogen. Doch die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher sein, da sind sich die Ermittler sicher. Jetzt sitzen die beiden Haupttäter hinter Schloss und Riegel, der Dritte (24) wurde angezeigt.

Trio schon Mitte August aktiv
Dem Trio war man nach einem Vorfall von Mitte August auf die Spur gekommen: Damals hatten, wie berichtet, drei Afghanen auf einem Spielplatz neben den Eltern der Kinder ihre Drogen verkauft und mindestens 52 Abnehmer gefunden. Danach verlegten die Asylwerber ihr Drogengeschäft in eine 1,5 Kilometer entfernte Asylunterkunft.

Asylunterkunft und Bahnhof als Verkaufsplätze
Dieses Mal handelte es sich bei der Tätergruppe um drei Somalier, die den Drogenhandel von ihren afghanischen Vorgängern nahtlos übernahmen. Laut den Erhebungen wurden die Drogen in der Asylunterkunft verkauft oder untertags am Busbahnhof, wo sich vor allem jugendliche Schüler und Kids aufhalten.

 (Krone)

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