Cohen bekennt sich schuldig, Kongress belogen zu haben

Der ehemalige Anwalt von US-Präsident Trump, Michael Cohen, hat vor dem Kongress falsche Angaben zu einem Immobiliendeal Trumps in Moskau gemacht. Das räumte Cohen nun vor Gericht ein.

Michael Cohen, der frühere persönliche Anwalt von US-Präsident Donald Trump, hat sich vor Gericht schuldig bekannt, wissentlich Falschaussagen zur Russland-Affäre gemacht zu haben. Demnach ging es konkret um eine Aussage vor dem US-Kongress 2017, der ihn zu einem Bauprojekt von Trump in Moskau befragt hatte.

Er sagte, er habe zu den Verhandlungen für das Gebäude und den Details dazu gelogen, um auf Linie zu bleiben mit der “politischen Botschaft” des Präsidenten.

Beim Verlassen des Gerichtsgebäudes in New York gab der 52-Jährige keinen Kommentar ab. In der Russland-Affäre geht es um mögliche illegale Verbindungen des Trump-Teams nach Moskau vor dem Amtsantritt des heutigen Präsidenten. Die Untersuchungen des zu der Affäre eingesetzten Sonderermittlers Robert Mueller umfassen Berichten zufolge auch Trumps Geschäftsaktivitäten, in die Cohen involviert war.

Im August hatte sich Cohen bereits schuldig bekannt, Steuerbetrug begangen und gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen zu haben. Dabei ging es unter anderem um Schweigegeldzahlungen an angebliche frühere Sexpartnerinnen Trumps, mit denen er mutmaßlich gegen die Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstieß.

Trump warf daraufhin Cohen vor, Geschichten zu erfinden, um bei der Staatsanwaltschaft “einen Deal rauszuholen”. Das Urteil dazu soll am 12. Dezember fallen.

vks/Reuters/AP

 

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