Mehr als 207 Tote bei Explosionen in Hotels und Kirchen

Bei sechs Explosionen sind in Sri Lanka mehr als  207  Menschen ums Leben gekommen, etwa doppelt so viele wurden verletzt. Betroffen waren Luxushotels und Kirchen.

Bei Explosionen in katholischen Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind mehr als 100 Menschen getötet und etwa doppelt so viele verletzt worden, darunter auch Ausländer. Andere Quellen gehen von mehr als 400 Verletzten aus.

Betroffen waren drei Kirchen in verschiedenen Teilen des Landes, in denen Ostergottesdienste stattfanden, außerdem drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. Mindestens ein Mensch wurde bei einer Explosion im Restaurant des Cinnamon Grand Hotel getötet. Das Hotel liegt in der Nähe der Residenz des Regierungschefs.Die Hintergründe sind noch unklar, bislang bekannte sich niemand zu den Vorfällen. Der Polizei zufolge ereigneten sich die Explosionen alle innerhalb einer halben Stunde.

Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremesinghe berief eine Krisensitzung des Kabinetts ein. Der Minister für Wirtschaftsreform, Harsha de Silva, schrieb auf Twitter von zahlreichen Opfern, unter ihnen Ausländer. Er habe in einer Kirche in Colombo schreckliche Szenen erlebt. Er rief dazu auf, die Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Rettungsmaßnahmen liefen.

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