Österreich: Steuerreform fällt deutlich höher aus

WIEN. Die Regierung plant zwei Milliarden mehr an Entlastung als geplant.

Diese Woche, konkret am Dienstagvormittag, werden Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz Christian Strache gemeinsam mit Finanzminister Hartwig Löger und Finanzstaatsekretär Hubert Fuchs die Steuerreform der Öffentlichkeit präsentieren. Bisher hält sich die Regierung mit Details über die konkrete Steuerentlastung bedeckt. Völlig neu ist jedoch nun, dass die geplante Steuerreform deutlich höher ausfallen wird, als noch bei der Regierungsklausur im Jänner angenommen.

So wird die Steuerreform um zwei Milliarden Euro mehr an Steuerentlastung bringen als bisher geplant und in ihrer Gesamtwirkung ab 2022 6,5  Milliarden Euro (8,3 Milliarden inkl. Familienbonus) betragen. In Summe werden die Steuerzahler in dieser Legislaturperiode durch die Umverteilung vom Staat zum Bürger um 18 Milliarden Euro entlastet. Insgesamt wird die Steuer- und Abgabenquote in Richtung 40 Prozent gesenkt, und somit ein zentrales Wahlversprechen eingelöst.

Möglich wird die „Mehr“-Entlastung in der Höhe von über 2 Milliarden Euro durch den Beschluss im letzten Ministerrat, dass eine zusätzliche Milliarde im System eingespart wird. Eine weitere Milliarde werden durch zusätzliche Maßnahmen generiert. Details hierzu werden im Rahmen der Budgetgespräche ab Juli erarbeitet.

“Wir lösen ein zentrales Wahlversprechen ein und entlasten die arbeitenden Menschen im Land und besonders jene mit kleinen und mittleren Einkommen”, sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz

Vizekanzler Heinz-Christian Strache: “Gerade kleinen und mittleren Einkommensbeziehern, Familien und kleinen Unternehmern bleibt spürbar mehr in der Brieftasche. Fair und sozial gerecht, ohne das von früheren Regierungen gewohnte aus der anderen Tasche wieder herausziehen. Fleiß soll sich wieder lohnen, Familien werden noch stärker unterstützt und das soziale Netz langfristig finanziell gesichert”. 

“Das ist eine Steuerentlastung mit Hausverstand, weil sie nicht durch neue Schulden und neue Steuern, sondern durch Sparen im System finanziert wird”, sagt Finanzminister Hartwig Löger.  

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