Regierung zieht Bundeswehrsoldaten teilweise aus dem Irak ab

Am Morgen wurden 35 Bundeswehrsoldaten aus dem Irak in die Nachbarländer Jordanien und Kuwait verlegt. Die in Erbil im Nordirak stationierten Bundeswehrsoldaten sollen vorerst im Land bleiben.

Das Kontingent solle vorübergehend ausgedünnt werden, heißt es offiziell einem Brief von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) an die Bundestagsabgeordneten

Daher wurden die im Militärcamp Tadschi nördlich von Bagdad stationierten Soldaten, sowie drei in der Hauptstadt Bagdad eingesetzte Soldaten abgezogen.

Soldaten im Kurdengebiet sollen vorerst bleiben

Derzeit sind rund 120 Bundeswehrsoldaten im Irak stationiert. 90 von ihnen in Erbil, im Kurdengebiet im Nordirak, das als relativ sicher gilt. Sie sollen weiterhin dort bleiben. Die Bundeswehr bildet im Irak Sicherheitskräfte aus.

Nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch die USA in Bagdad hatte das irakische Parlament den Abzug aller ausländischen Truppen im Land gefordert. Die Resolution ist nicht bindend – entscheiden muss darüber die irakische Regierung.

 

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