Russland kritisiert USA und verlangt Beweise

Nach dem Rückzug der USA aus dem INF-Vertrag droht Moskau mit Konsequenzen, ohne konkret zu werden

Russland kritisiert die Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrags durch die USA. Der Entscheid sei Teil des Konzepts der USA, möglichst viele internationale Abkommen zu brechen und aufzukündigen, sagte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums in Moskau, Maria Sacharowa:

«Wenn sich die amerikanische Seite aus dem INF-Vertrag zurückzieht, behält sich Moskau das Recht vor, entsprechend zu reagieren.» Sie nannte aber keine konkreten Massnahmen

Zugleich wies Sacharowa die Forderung zurück, alle umstrittenen Waffensysteme des Typs Novator 9M729 zu vernichten. Die Reichweite der Raketen liege knapp unter 500 Kilometern, was INF-vertragskonform wäre. Russland verlangte darum von den USA Beweise für die Anschuldigungen: «Könnten Sie uns ausser Ihren Tweets weitere Beweise liefern? Es gibt keinen einzigen Beweis – kein Satellitenbild, keine Aufnahmen», so Sacharowa.

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