Somalia: Autobombe tötet 75 und verwundet über 100 Menschen, darunter Ausländer in Somalia

MOGADISCHU, Somalia – Eine riesige Autobombe, die einen von der somalischen Polizei besetzten Sicherheitskontrollpunkt in Mogadischu getroffen hatte, über 75 Personen getötet und über 100 weitere verletzt.

Details sind noch lückenhaft, aber erste Berichte zeigen, dass mehrere Ausländer, vermutlich türkische Beamte, unter den Toten der Explosion waren. Die somalische Polizei hat nur den Tod von 65 Personen bestätigt, da sie die genaue Zahl der Opfer nicht bekannt gibt.

Captain Mohamed Hussein sagt, die Bombe sei in einer Sicherheitskontrolle in einer belebten Straße während der morgendlichen Hauptverkehrszeit explodiert.  Keine Gruppe hat sich zu dem Anschlag bekannt, aber die mit der Al Qaida verbundene Alshabaab ist in der Hauptstadt aktiv und hat frühere Angriffe gegen die somalische Regierung und die ausländischen Streitkräfte in Mogadischu geltend gemacht.

Die gewaltige Explosion erschütterte die Szene und erfüllte die Luft sofort mit riesigen Steinen, zerbrochenen Gläsern und fliegenden Fahrzeugfragmenten, die durch die Explosion auseinander gerissen und in die Höhe gewirbelt wurden. Schwarze Rauchfahnen wölbten sich in den Himmel und zeigten die Größe der Explosion an.

Die somalische Regierung hat nichts unversucht gelassen, um die Islamisten mit der Unterstützung Tausender ausländischer Truppen zu besiegen, ohne Erfolg.

Nach dem Sturz des verstorbenen Präsidenten Mohamed Siad Barre geriet Somalia 1991 in einen Bürgerkrieg und ist seither von periodischer Gewalt geprägt.

Quelle: Hornnews24, 28. 12. 2019

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