Somalia: Konsultationsforum zur Beendigung der politischen Pattsituation endet vergebens

GAROWE, PUNTLAND, 11. Mai 2019 (Hornnews24) – Ein Treffen zur Beendigung der politischen Pattsituation zwischen der somalischen Bundesregierung und den regionalen Mitgliedstaaten endete gestern in einer Sackgasse, als sich die Teilnehmer nicht auf mehrere Bedingungen einigen konnten.

In Garoweh, der Verwaltungshauptstadt von Puntland, haben sich Regierungschefs und fünf Provinzstaaten getroffen. Das Treffen konzentrierte sich auf Fragen der Sicherheit, der Finanzen, der Machtteilung und der herrschenden politischen Differenzen.

In einer Presseerklärung des Staatspräsidenten von Galmudug, Ahmed Dualeh Gelleh Haf, wurde der Bundesregierung vorgeworfen, für den Zusammenbruch des Treffens verantwortlich zu sein.

In einem Land, in dem Clan-Loyalität und nicht Ideologie die politische Unterstützung bestimmen, zögert Mogadischu, den Provinzen mehr Macht zu geben, und befürchtet einen Zerfall des Staates. Unterdessen fordern die regionalen Behörden mehr Autonomie und einen besseren Anteil der Auslandshilfe.

Die Sicherheitslage verschlechtert sich und die vom Westen unterstützte somalische Regierung tut nicht genug, um Frieden und Ordnung in der somalischen Hauptstadt Mogadischu wiederherzustellen, geschweige denn in anderen Gebieten.

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