Tote bei Flugzeugabsturz in Almaty

In der Millionenstadt Almaty in Kasachstan ist eine Passagiermaschine verunglückt. Nach Angaben der Behörden überlebten mehr als 60 Menschen. An Bord waren 98 Menschen, darunter mehrere Kinder.

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in der kasachischen Stadt Almaty sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. 66 Menschen überlebten das Unglück. Die meisten von ihnen werden im Krankenhaus behandelt. Die Maschine der einheimischen Gesellschaft Bek Air war unmittelbar nach dem Start durchgesackt. Sie durchbrach eine Mauer, ehe sie gegen ein Wohngebäude prallte.

Rettungstrupps bemühten sich, die Insassen aus der schwer beschädigten Fokker 100 zu bergen. An Bord befanden sich 93 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Geplantes Ziel war die Hauptstadt Nursultan (früher bekannt als Astana).

Bek Air beschreibt sich auf der eigenen Website als das erste Billigflugunternehmen der ehemaligen Sowjetrepublik. Die Airline verfügt nach eigenen Angaben über eine Flotte von sieben Maschinen des niederländischen Typs Fokker-100. Die kasachische Regierung ordnete an, dass alle Flugzeuge dieses Typs vorerst am Boden bleiben müssen. Für Bek Air erteilte die Regierung für den Zeitraum der Untersuchung ein generelles Flugverbot. 

jj/ni/se (dpa, afp, rtr) – 27.12.2019

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