Touristen aus der Schweiz und Mexiko bei Messerattacke in Jordanien verletzt

In der antiken jordanischen Stadt Jerash sind insgesamt acht Personen, unter ihnen mehrere Touristen, bei einem Messerangriff verletzt worden. Bei den Opfern handle es sich um vier Jordanier sowie um drei Touristen aus Mexiko und eine Schweizerin, teilte das jordanische Sicherheitsdirektorat am Mittwoch mit. Die staatliche Nachrichtenagentur Petra berichtete von einem Touristenführer und einem Polizisten unter den Verletzten.

Zwei der Verletzten seien aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen mit einem Helikopter in die Hauptstadt Amman geflogen worden, sagte Gesundheitsminister Saad Jerash der Zeitung «Al-Rai». Der Angreifer sei noch vor Ort festgenommen worden und werde verhört. Über die Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt.

Jerash liegt rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beherbergt zahlreiche Ruinen aus römischer Zeit. Der Ort ist bei Touristen beliebt und wird auch in der Bibel erwähnt.

Im Dezember 2016 waren bei einem Angriff in der jordanischen Touristenstadt Karak zehn Personen getötet worden, unter ihnen eine kanadische Touristin. Damals hatte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Tat für sich reklamiert.

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